Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

  1. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

    1. Geltungsbereich
    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
    Kevin Nolle / Keno-Transfer(nachfolgend „Anbieter“)
    und seinen Kunden (Verbraucher und Unternehmer) über Dienstleistungen im Bereich Fahrzeugüberführung, Fahrzeuglogistik sowie Hol- und Bringservices.

    Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt deren Geltung ausdrücklich zu.

    2. Vertragsgegenstand
    Der Anbieter erbringt Dienstleistungen insbesondere in folgenden Bereichen:

    • Fahrzeugüberführungen

    • Fahrzeuglogistik

    • Hol- und Bringservice

    • Werkstatt- und TÜV-Fahrten

    Der Anbieter schuldet die ordnungsgemäße Durchführung der vereinbarten Dienstleistung, nicht jedoch einen bestimmten Erfolg (z. B. Bestehen einer TÜV-Prüfung).

    3. Vertragsschluss
    Ein Vertrag kommt zustande durch:

    • individuelle Vereinbarung (z. B. per Telefon, E-Mail, WhatsApp) oder

    • Annahme eines Angebots durch den Kunden

    Angebote sind freibleibend und unverbindlich.
    Der Anbieter ist berechtigt, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

    4. Vertragssprache
    Die Vertragssprache ist Deutsch.

    5. Speicherung des Vertragstextes
    Der Vertragstext wird vom Anbieter nicht dauerhaft gespeichert.
    Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die Vertragsdaten zu sichern (z. B. durch Speichern von E-Mails oder Nachrichten).

    6. Preise und Zahlung
    Die Preisgestaltung erfolgt individuell und basiert insbesondere auf:

    • Fahrtkosten: 0,30 € pro gefahrenem Kilometer

    • Arbeitszeit: nach Vereinbarung

    Innerhalb eines Umkreises von 20 km vom Unternehmenssitz wird keine Anfahrt berechnet.

    Zusätzliche Kosten (z. B. Rückfahrt, Übernachtung, Wartezeiten, Sonderleistungen) trägt der Kunde.

    Alle Preise sind Endpreise gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung), sofern anwendbar.

    Rechnungen sind sofort ohne Abzug fällig.
    Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.

    7. Leistungsdurchführung
    Die Durchführung erfolgt auf direktem und wirtschaftlich sinnvollem Weg unter Berücksichtigung von Sicherheit und Verkehrslage.

    Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Dritte einzusetzen.

    Termine können sich aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse (z. B. Verkehr, Witterung, technische Probleme) verschieben.

    8. Übergabeprotokoll
    Vor und nach der Fahrzeugüberführung wird ein Übergabeprotokoll erstellt, das insbesondere folgende Punkte umfasst:

    • sichtbare Schäden

    • Fahrzeugzustand

    • Kilometerstand

    Das Übergabeprotokoll ist maßgeblich für die Beurteilung möglicher Schäden.

    9. Pflichten des Kunden
    Der Kunde ist verpflichtet:

    • ein verkehrssicheres und fahrbereites Fahrzeug bereitzustellen

    • alle erforderlichen Unterlagen bereitzuhalten

    • auf bekannte Schäden hinzuweisen

    • eine gültige Versicherung sicherzustellen

    Bei Verstößen ist der Anbieter berechtigt, den Auftrag abzulehnen oder abzubrechen. Bereits entstandene Kosten können in Rechnung gestellt werden.

    10. Haftung
    Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften.

    Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

    Die Haftungsbeschränkung gilt nicht bei:

    • Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit

    • Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit

    11. Versicherung
    Das Fahrzeug muss während der gesamten Dauer der Dienstleistung ordnungsgemäß versichert sein.

    12. Stornierung
    Eine Stornierung ist jederzeit möglich.

    Es können folgende pauschale Entschädigungen berechnet werden:

    • mehr als 24 Stunden vor Termin: kostenfrei

    • weniger als 24 Stunden: bis zu 30 % des Auftragswertes

    • weniger als 12 Stunden: bis zu 50 % des Auftragswertes

    • bei Nichterscheinen: bis zu 100 % des Auftragswertes

    Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

    13. Gesetzliche Gewährleistungsrechte
    Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

    14. Widerrufsrecht (für Verbraucher)

    Verbraucher haben bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen sowie bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein Widerrufsrecht.

    Widerrufsbelehrung:

    Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

    Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

    Zur Ausübung des Widerrufsrechts müssen Sie den Anbieter mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail oder WhatsApp) über Ihren Entschluss informieren.

    Zur Wahrung der Frist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Frist absenden.

    Folgen des Widerrufs:
    Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, werden alle Zahlungen, die der Anbieter von Ihnen erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen zurückgezahlt.

    Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie dem Anbieter einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

    15. Schlussbestimmungen
    Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.